1) Nachgedacht: Das Internet: Web 2.0 oder doch eine Perpetual Beta?

Die Thesen O'Reillys in seinem Aufsatz 'What is Web 2.0' beschäftigen die Köpfe der IT-Branche und die, die sich dafür halten seit geraumer Zeit. Da wurden kritische Stimmen laut und wagehalsige Auffassungen zum Thema Web 2.0 kund getan. Umso länger der Begriff in aller Munde war, umso verschwommener wurde seine Bedeutung:

Während die Einen den Kern dessen nicht vergaßen (The Web as Platform; Harnessing Collective Intelligence; Data is the next Intel Inside; End of the Software Release Cycle; Lightweight Programming Models; Software Above the Level of Single Device; and Rich User Experience), gab es leider auch die Anderen; eben die, die meinten, ein bunter Mix aus Ajax-Funktionen sei die Quintessenz und Garant des Erfolges.
Das dem nicht so ist, stellen mittlerweile eine Vielzahl derer fest und schreien empört nach Web 3.0, ohne sich bewusst zu sein, was sie da eigentlich fordern.

Web 2.0, der Begriff entstand ursprünglich in Anlehung das Releasemanagement der Softwareentwicklung: Während Alpha- und Beta-Kandidaten noch im Geheimen getestet werden und die Version 0.1 und 1.0 mehr oder minder erste massentaugliche Versuche sind, wird der Version 2.0 Perfektion nachgesagt. Alle Funktionalitäten sind voll lauffähig, auf dem aktuell bestem Wissens- und Gewissensstand.
Web 2.0 - für O'Reilly lag der Name auf der Hand: Aus dem Baby Internet war ein ernst zu nehmendes Medium geworden.

Recht hat er ja - und überhaupt, das Internet - läuft es dem Fernsehen nicht mittlerweile den Rang ab? Und dass bei der ganzen Unterhaltung ganz nebenbei noch spannende Businesskontakte raus springen können oder aber schwerwiegende Probleme eines beliebigen Themas weltweit diskutiert werden, ist umso besser. Vielleicht sollte man umdenken und den Begriff Internet endlich aus seinen starren Formen lösen, es neu definieren und Web 2.0 Features als vorüber gehende Funktionalitäten wahr nehmen; vielleicht sollte man keines der World-Wide-Wonder wie MySpace oder YouTube als spektakulär feiern, sondern als typisches Phänomen eines Kommunikationmittels werten, was erwachsen wird; eines Kommunikationsmittels, was beständig weiter entwicklet wird und sich damit täglich verbessert, ein Kommunikationsmittel, was nicht nur als Perpetual Betas besteht, sondern selbst eine ist?

2) Spass gehabt: Symfony - raus aus den Kinderschuhen, rein ins Rapid Development

Das Rapid Development Framework Symfony unterstützt Tschitschereengreen mittlerweile in einer Reihe von Projekten. Durch dessen Ausrichtung am MVC-Prinzip sowie dessen Zurückgreifen auf bewährte Tools wie PHPUnit, Phing und Propel bietet es sich nahezu an, für Rapid-Developnment-Projekte genutzt zu werden.

Da Symfony mittlerweile in Version 1.0.5 vorliegt und bereits seit Version 1.0 als 'stabil' gilt, können unangenehme Überraschungen bei der Entwicklung nahezu ausgeschlossen werden. Aufgrund dessen trauen wir es dem erwachsen gewordenen Framework zu, auch bei Entwicklung großer Portale eine unschätzbare Hilfe zu sein und Entwicklungszeiten massiv zu verkürzen. Wie Rails gezeigt hat, sind Rapid Development Frameworks die Zukunft, Tschitschereengreen ist mitten drin.

3) Mitgemacht: Tschitschereengreen bietet 24/7 Support

Im Zuge der aktuellen Entwicklungen und im Hinblick auf die Komplexität unserer aktuellen Projekte, hat sich Tschitschereengreen entschlossen, künftig einen 24/7 Support anzubieten und damit den Service maßgeblich zu erweitern. Dies heißt nicht anderes, als dass unsere Kunden rund um die Uhr einen Ansprechpartner haben und wir uns verpflichten, zur Behebung des Problems innerhalb von 60 Minuten mit der Arbeit beginnen.
Egal ob nachts um halb drei, Sonntag mittag oder aber Feiertags morgens - Ihr Ansprechpartner ist immer erreichbar und nimmt sich Ihrer Probleme an.

4) Platz geschafft: Tschitschereengreen wächst

Im Zuge der durchweg positiven Entwicklung des Unternehmens sowie der hervorragenden Resonanz unserer Kunden wagt Tschitschereengreen große Schritte nach vorn: Neben der räumlichen Vergrößerung durch einen Umzug in neue Büroräumlichkeiten vergrößern wir unser Team wesentlich. Dabei begrüßen wir aktuell nicht nur unsere neuen Teammitglieder in der Programmierabteilung, sondern auch die Bereiche Human Ressources und Marketing / Vertrieb erhielten tatkräftige Unterstützung. Als erfolgreiches Unternehmen ist sich Tschitschereengreen der Schlüsselposition der Personalbetreuer bewusst, die nicht nur die Rekrutierung des Personals in ihre Hände nehmen, sondern auch Sorge tragen für das Arbeitsklima und die Weitereintwicklung jeder einzelnen Persönlichkeit. Im Bereich Marketing / Vertrieb legten wir bei unserer Suche großen Wert auf offene und lernwillige Charktere und konnten auch auf diesem Gebiet die offene Position zur vollsten Zufriedenheit besetzen.

5) Plan gemacht: Ausblick Juli 2007

Für den anbrechenden Monat plant Tschitschereengreen, die Entwicklung des derzeit zu bearbeitende Web 2.0 Portal voran zu treiben und bis zum Beginn des Monats August eine erste Betaverion online zu stellen. Um was genau es sich bei der Entwicklung handelt und wie genau die komplexen Funktionalitäten gestaltet sind, wird an dieser Stelle noch nicht verraten, vielmehr soll es vorab nur ein kleinen Hinweis geben:
Dateikonvertierung spielt eine große Rolle, die uns wohl noch vor eine Reihe großer Herausforderungen stellen wird, den wir uns gerne stellen.

In dem Sinne wünscht Ihnen das Team von Tschitschereengreen einen erfolgreichen Monat und ein ähnlich spannendes Aufgabenfeld.

© 2007 Tina Schnittka